Aktuelles für Ihre Gesundheit

 

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Liebe Patientinnen und Patienten!

Hier finden Sie einmal im Quartal aktuelle Informationen zu Themen rund um Ihre Gesundheit.

 

Gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gibt es keine ursächliche Behandlung. Es sind keine Medikamente bekannt, die gegen das Virus helfen. Die FSME-Impfung bietet daher eine gute Vorsorgemaßnahme, um das Risiko einer FSME-Erkrankung nach einem Zeckenstich zu verringern. In regelmäßigen Abständen muss die FSME-Impfung für Kinder und Erwachsene aufgefrischt werden. Dabei ist der FSME-Impfstoff in der Regel gut verträglich.

Was ist die FSME-Impfung?

Als zusätzliche Maßnahme, um das Risiko einer FSME-Erkrankung in der Folge eines Zeckenstichs zu reduzieren, gibt es die Impfung gegen FSME. Sie ist also keine Impfung gegen Zecken oder Zeckenbisse, sondern sie kann eine Vorsorgemaßnahme gegen einen der vielen Krankheitserreger sein, die Zecken übertragen können.

Bei einer FSME-Impfung, werden abgetötete FSME-Viren in den Körper injiziert. Die FSME-Viren können keinen Schaden im Körper anrichten. Das Immunsystem produziert daraufhin spezielle Abwehrstoffe. Sollten nach einer vollständig durchgeführten FSME-Impfung durch einen Zeckenstich erneut FSME-Viren in den Körper gelangen, erkennt das Immunsystem mit Hilfe der Antikörper diese Eindringlinge und zerstört sie.

 

STIKO-Empfehlung

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung Personen, die in FSME-Risikogebieten Zecken ausgesetzt sind. Etwa weil sie dort leben oder sich kurzfristig dort aufhalten, zum Beispiel im Urlaub. Zudem sollten sich Personen impfen lassen, die durch FSME beruflich gefährdet sind wie z.B. Forstarbeiter und Landwirtschaftsarbeiter. Außerdem empfiehlt die STIKO die Impfung bei Aufenthalten in Risikogebieten außerhalb Deutschlands.

Personen, die in Risikogebieten wohnen oder Aufenthalte und Reisen in FSME-Gebiete in Deutschland planen, haben bei den gesetzlichen Krankenkassen einen Anspruch auf eine Impfung gegen FSME. Die meisten deutschen Krankenkassen übernehmen zudem auch die Kosten für die Impfung bei Reisen in ausländische FSME-Risikogebiete.

 

Wann sollte man sich gegen FSME impfen lassen?

Die FSME-Impfung bekommt man in der Regel beim Haus- oder Kinderarzt. Am besten lässt man sich bereits im Winter impfen, da zu dieser Zeit die Zeckengefahr am geringsten ist und man so für das folgende Frühjahr vorsorgt. Grundsätzlich lässt sich aber eine Grundimmunisierung gegen FSME zu jedem beliebigen Zeitpunkt beginnen.

Für einen mehrjährigen Impfschutz vor FSME sind drei Impfungen nötig. Die ersten beiden erfolgen im Abstand von 1 bis 3 Monaten, die dritte nach 5 oder 9 bis 12 Monaten. Danach ist eine erste FSME-Auffrischung nach 3 Jahren, anschließend je nach Alter und Impfstoff alle 3 bis 5 Jahre nötig, um bestmöglich vorgesorgt zu haben. 

Kinder ab einem Jahr können gegen FSME geimpft werden. Das Impfschema läuft bei Kindern genauso ab wie bei Erwachsenen.

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